Tagebuch über den Deutschland-Aufenthalt 2001


Akiko Chiku
Ayumi Serizawa
Shoko Umeda

26.2., Montag


Ich nahm heute zum ersten Mal am Unterricht in Deutschland teil. Ich hörte viel Deutsch. Danach gingen wir in die Mensa. Dort verirrten wir uns. Die Portion war zu groß, aber es schmeckte gut. Dann gingen wir in die Innenstadt von Würzburg. Ich sah dort schöne Gebäude. Ich möchte in den Ort hineingehen.

Ich habe mich heute morgen über den Klang der Glocke gewundert. Sie muß nah sein. Es ist ein guter Morgen. Wir haben bis zum Mittag Unterricht gehabt. Ich war zuerst aufgeregt, aber der Unterricht war lustig. Ich habe mich wieder beruhigt.

Ich stand um 7 Uhr auf und aß Frühstück um 7:30 Uhr. Ich nahm von 8:30 bis 12:30 Uhr am Unterricht teil. Ich strengte mich an, aber ich war müde, weil ich gestern erst in Deutschland angekommen bin. Dann aß ich in der Mensa zu Mittag. Es war gut! Dann ging ich mit meinen Freundinnen in die Stadt, aber wir verliefen uns. Nebenbei kauften wir ein. Ich kenne fast keine deutschen Städte und war froh. Meine Zeit in Deutschland fängt nun an!


27.2., Dienstag


Heute hatten wir schönes Wetter. Nach dem Unterricht gingen wir zum Faschingszug. Ich erschrak sehr. Ich setzte meine Maske auf. Viele hatten lustige Kleider an. Danach ging ich in eine Kneipe. Ich trank dort Bier. Es schmeckte gut. Ich möchte wieder dorthin gehen. Dann war ich so müde, daß ich früh ins Bett ging.

Nach dem Unterricht sind wir zum Faschingszug gegangen. Zuerst habe ich mich gewundert, daß sich Leute jeden Alters verkleiden. Ich vermute, es ist landestypisch. Wir sind mit Herrn Toda, Herrn Betsui und Herrn Osman in ein Restaurant gegangen. Wir haben mit Herrn Osman gesprochen, aber konnten nur ein bißchen verstehen.

Heute fand ein Fest statt. Es war herrlich. Viele Leute kamen zu dem Fest zusammen. Ein Maskenzug fand statt. Die anderen Leute waren verkleidet. Wir legten Masken an. Wir hatten die Masken selbst gemacht. Ich war fröhlich. Am Abend gingen wir dann in eine Kneipe. Wir tranken Bier. Ich aß Rissoto. Es hat gut geschmeckt! Wir sprachen auf deutsch über viele Dinge mit Ausländern. Ich spreche nicht gut Deutsch, aber ich war fröhlich!


28.2., Mittwoch


Zwei Lieder wurden im Unterricht von uns gesungen. Das eine Lied war ein “Rap“. Das andere Lied hieß “Jahreszeit“. Dann ging ich zum Bahnhof. Ich kaufte dort eine Telefonkarte. Danach kaufte ich viele Sachen. Dann ging ich zur Jugendherberge. In der Nacht rief ich zu Hause an.

Nach einem lustigen Unterricht hatten wir Freizeit. Wir sind heute spazieren gegangen. Ich möchte Pastellfarben in Deutschland kaufen. Heute habe ich schon ein Geschäft dafür gefunden, aber es gab keine. Ich bin sehr traurig.

Ich bin schläfrig wegen des Jetlags. Ich hatte keine Pläne für heute. Ich ging mit meinen Freundinnen zum Bahnhof. Ich kaufte eine Telefonkarte. Dann gingen wir in die Stadt, aber ich kaufte nichts, obwohl ich etwas kaufen wollte.


1.3., Donnerstag


Heute war das Wetter seltsam. Es regnete und schneite, aber ich ging in viele Läden. Dann ging ich ins Konzert. Das Konzert war wunderbar. Dort war die größte Pfeifenorgel, die ich bisher gesehen hatte. Dann ging ich zum Essen. Dort konnte man mich verstehen. Ich meinte, daß ich Deutsch studieren sollte.

Nach dem Unterricht haben wir nach einer Münzwäscherei gesucht. Die Münzwäscherei ist hinter einem Hügel. Ich bin etwas müde geworden, habe aber nach einem Park gesucht. Dann habe ich viele Enten gesehen. Am Abend hat es geschneit, aber ich habe keinen Schirm gehabt, deshalb bin ich zu einem Schneemann geworden.

Heute gingen wir in ein Konzert. Das Stück war prima! Dann kaufte ich mit meiner Freundin einen Hamburger bei McDonald's, aber mein Deutsch wurde nicht verstanden. Ich erkärte es dem Verkäufer oft. Er benahm sich schlecht. Wir ärgerten uns!


2.3., Freitag


Heute war das Treffen mit deutschen Schülern. Sie sprechen gut japanisch. Aber ich kann nicht gut deutsch sprechen. Ich war sehr traurig. Dann ging ich in die Stadt. Danach ging ich zur Jugendherberge. Dort würde ich meine Familie anrufen. Ich rief sie an, als ich dort war, aber meine Familie schlief schon.

Nach dem Unterricht haben wir deutsche Schüler getroffen, weil sie Japanisch lernen und wir Deutsch. Wir müssen die gleiche Qual fühlen. Irgendwie bin ich erfreut. Seit fünf Tagen sind wir in Deutschland. Ich esse gern Süßes, aber fand den Kakao in Deutschland zu süß und stark, aber jetzt möchte ich jeden Tag Kakao trinken.

Nach dem Unterricht gehe ich in die Stadt mit meiner Freundin und kaufe ein Stofftier. Das ist sehr süß! Ich schlafe heute Abend mit ihm. Ich werde sicher gut träumen. Gute Nacht!


3.3., Samstag


Ich gehe heute nach Regensburg. Dort gehe ich in den Dom. Der Dom ist ein sehr heiliger Ort. Die Donau fließt in der Nähe des Doms. Sie ist sehr groß. Wir machen dort einen Spaziergang, aber ich bin sehr müde.

Wir haben keinen Unterricht gehabt und sind nach Regensburg gefahren. Eine Kirche dort war groß und schön. Wir haben in einem Café Eis gegessen, aber im Eis war Alkohol. Ich muß hart sein.

Wir fahren nach Regensburg. Es liegt viel Schnee. Die Stadt ist schön. Mir ist sehr kalt. Ich mache einen Spaziergang mit meiner Freundin. Ich kaufe ein Heft. Dann trinke ich in einem Café Orangensaft. Es ist sehr lustig!


4.3., Sonntag


Ich habe Fieber. Ich habe den ganzen Tag fest geschlafen. Ich gehe nicht auf die Festung Marienberg, aber ich möchte bald dorthin gehen. Ich möchte die Erkältung auskurieren.

Wir sind auf den Marienberg gegangen. Beim ersten Mal sind wir mit Herrn Betsui gegangen und zweimal ohne ihn. Zweimal habe ich ein Skizzenbuch mitgebracht und den Marienberg gemalt. Zuerst habe ich allein gemalt, aber dann haben sich Kinder mir genähert. Ich verstehe nicht, was so interessant für sie ist, und ich habe mich sehr geniert.

Ich habe etwas vor. Ich will auf den Marienberg gehen, aber ich habe Fieber, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Ich muß mich seit langer Zeit wieder einmal ausruhen.


5.3., Montag


Ich habe Fieber. Frau Mendow hat auch Fieber, deshalb habe ich keinen Unterricht. Ich habe den ganzen Tag fest geschlafen. Dann hatte ich 39 Grad Fieber. Ich erschrak über das Fieber. Ich bin bestimmt deshalb so müde.

Wir haben heute keinen Unterricht gehabt. Frau Mendow ist krank gewesen. Ich denke, sie wird schnell gesund werden. Am Nachmittag sind wir zur Universität Würzburg gegangen und haben dort Professor Wolf gesehen. Anscheinend denken Sie, daß ich Sie vollkommen verstehen kann. Verzeihung, Professor Wolf, ich habe nichts verstanden.

Heute habe ich Magenbeschwerden. Frau Mendow ist krank. Ich schlafe den ganzen Tag. Ich esse nichts.


6.3., Dienstag


Heute fällt mein Fieber endlich, aber Frau Mendow hat auch heute Fieber. Am Nachmittag gehe ich in die Stadt und kaufe Mineralwasser und Joghurt. Ich gehe auch in eine Buchhandlung. Dort finde ich einen japanischen Comic. Ich habe große Sehnsucht. Ich möchte den Comic lesen!!

Wir haben Unterricht mit Herrn von Collanis Tochter gehabt. Ich bin auch heute in die Mensa gegangen und habe zum ersten Mal einen Kuchen gegessen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, das ist ein Fehler gewesen. Es hat nicht gut geschmeckt und war zu hart. Ich bin sehr traurig gewesen.

Heute ist Frau Mendow krank. Ich habe Magenbeschwerden. Ich gehe zu einer Münzwäscherei. Dann gehe ich mit meiner Freundin in die Stadt. Wir kaufen verschiedene Dinge. Ich kaufe zwei Comics. Sie sind sehr interessant!


7.3., Mittwoch


Frau Mendow ist heute wieder gesund, also ist Unterricht. Dann besuchen wir die Würzburger Hofbräu. Dort riecht es furchtbar. Von dem furchtbaren Gestank wird mir schwindelig. Dann trinke ich Bier - und das schmeckt gut!

Ich gehe nach dem Unterricht zur Würzburger Hofbräu. Wir sehen sehr viel und trinken am Ende ein Bier, aber Herr Betsui trinkt viele Biere. Ich denke, er ist wirklich ein Erwachsener in Deutschland. Dann gehen wir zum Abendessen in ein Restaurant. Es hat gut geschmeckt.

Heute habe ich Unterricht. Dann gehen wir zur Würzburger Hofbräu. Wir trinken viel Bier. Es schmeckt gut! Dann esse ich mit meinen Freundinnen zu Abend. Ich esse Paprika! Ach, du lieber Gott! Ich esse nicht gern Paprika, aber ich bin fröhlich!


8.3., Donnerstag


Ich wache am Morgen auf, aber ich kann nicht aufstehen, also frühstücke ich nicht. Deshalb schmeckt das Mittagessen sehr gut! Dann gehen wir in die Stadt. Ich kaufe Lebensmittel. Morgen fahren wir nach München, deshalb bereite ich mich auf morgen vor.

Ich gehe auch heute nach dem Unterricht in die Mensa. Dann kaufe ich in der Nähe des Würzburger Hauptbahnhofs ein. Weil ich etwas vor habe, kaufe ich etwas zu essen. Ich möchte zur Verkäuferin sagen: “Einmal Pizzatasche, bitte“, aber die Verkäuferin versteht: “Zweimal Pizzatasche, bitte.“ Also habe ich zwei. Ich bin sehr traurig.

Ich habe Unterricht. Dann gehe ich mit meinen Freundinnen in die Mensa. Dann gehe ich mit meinen Freundinnen in die Stadt. Ich kaufe eine Tasche.


9.3., Freitag


Ich fahre mit dem ICE nach München. Dort suchen wir ein Hotel. Wir finden das Hotel Bayern. Es ist sehr hübsch. Wir wollen einkaufen gehen. Und wir fahren nach Füssen!! Ich freue mich auf den Spaß morgen.

Nach dem Unterricht fahre ich nach München. Ich habe Angst in einem Hotel zu übernachten, das nicht das Jugendgästehaus ist, aber jetzt bin ich froh über das Badezimmer im Hotel. Wir gehen in der Nähe des Hotels zum Abendessen. Der Kellner in dem Restaurant ist sehr beschäftigt. Ich wundere mich, aber das Essen schmeckt gut. Und jetzt möchte ich schlafen ...

Ich fahre nach dem Unterricht nach München. Ich fahre mit meinen Freundinnen Akiko, Akiko, Ayumi und Yukiko. Wir suchen ein Hotel. Wir finden ein gutes Hotel! Dann essen wir zu Abend. Ich esse ein Schnitzel. Es schmeckt gut! Prosit!


10.3., Samstag


Wir gehen in die Innenstadt von München. In der Stadt sind viele Leute und sehr viele Läden, aber ich denke: der Hund und sein Herrchen passen in die Stadt!! Es ist schön hier!! Ich fahre auch nach Füssen. Ich sehe die schöne Landschaft und möchte wieder hierher kommen.

Ich fahre am Nachmittag nach Füssen. München ist eine große Stadt, aber Füssen ist klein. Wir können auch heute einfach in einem Hotel übernachten. Ich wundere mich ein bißchen. Jetzt habe ich leichte Bauchschmerzen. Ich will nach Neuschwanstein. Ich mache mir Sorgen um mich.

Wir kaufen verschiedene Dinge in München. München ist schön. Es macht mir Spaß. Dann fahren wir nach Füssen. Füssen ist sehr, sehr schön!! Prima!! Ich liebe Füssen!!


11.3., Sonntag


Wir sind nach Neuschwanstein gegangen. Neuschwanstein übertraf meine Fantasie. Oh! Sehr, sehr schön. Es war wirklich schön und mysteriös. Wir waren auch im Musiktheater und haben das Musical Ludwig II. gesehen. Das Musical ist wunderbar!! Ich wurde ein großer Fan. Ich möchte wieder nach Füssen fahren. und das nächste Mal möchte ich es langsam und in Ruhe ansehen. Diese Reise ist wirklich wunderbar!!

Heute haben wir viel vor. Ich fahre nach Neuschwanstein und gehe in ein Musical. Neuschwanstein ist natürlich sehr schön, aber das Musical ist besser. Ich bin gerührt und weine, weil Ludwig II. sehr cool ist. Wunderbar! Prima! Ich werde zum Fan. Ich möchte in Füssen bleiben.

Wir fahren nach Neuschwanstein. Prima! Dort sind viele Japaner. Es sieht aus, als seien wir in Japan. Dann fahren wir zu einem Theater: “Ludwig II. ~ Longing for Paradise ~“. Das ist interessant! Ich möchte nicht zurückfahren. Ich möchte länger in Füssen bleiben ...


12.3., Montag


Heute hat der Unterricht wieder angefangen, aber ich habe Muskelkater gehabt. Ich bin immer noch müde von gestern gewesen, deshalb war ich den ganzen Tag müde. Ich möchte möglichst schnell schlafen.

Ich bin natürlich müde, deshalb kann ich mich nicht konzentrieren. Morgen möchte ich mich wieder richtig konzentrieren können, deshalb schlafe ich nach dem Unterricht, aber ich möchte noch länger schlafen. Wenn ich wieder schlafe, möchte ich von Ludwig II. träumen.

Ich bin müde. Ich fahre am Nachmittag zum Neubert. “Neubert“ ist ein Möbelhaus. Es ist die Hausaufgabe. Dann mache ich einen Mittagsschlaf von 16 bis 19 Uhr.


13.3., Dienstag


Ich bin zur Residenz gegangen. Die Residenz ist sehr schön gewesen. Dann haben wir viel Wein getrunken, so daß viele Leute betrunken waren, aber ich möchte noch mehr Wein trinken. Der Wein schmeckt sehr gut.

Wir gehen nach dem Unterricht zur Residenz. Ich bin beeindruckt. Dann gehen wir in den Weinkeller. Dort trinken wir Wein, und ich betrinke mich. Ich habe eine Schwäche für Wein. Ich schäme mich dafür.

Ich gehe nach dem Unterricht in die Mensa. Dann gehe ich mit meinen Freundinnen in die Stadt. Wir essen Eis. Es schmeckt gut. Dann gehen wir zur Residenz. Da ist es sehr schön! Wir trinken Wein. Es schmeckt gut. Ich bin betrunken und erbreche ...


14.3., Mittwoch


Ich bin früh aufgestanden, aber ich war sehr müde. Warum??? Am Nachmittag bin ich in die Stadt gegangen und habe “ORIGAMI“ gekauft, und wir haben gefaltet. “ Kranich“, “Blume“ und “Kasten“. Ich bin sehr fröhlich gewesen.

Wir gehen auch heute in die Mensa und kaufen danach in der Nähe des Bahnhofs ein. Wir haben Koch-Unterricht und müssen für unsere Lehrerin ORIGAMI falten. Ich freue mich. Ich denke, man kann noch etwas Besseres machen.

Ich fühle mich frisch am Morgen, aber mir wird schlecht im Unterricht. Ich erbreche wieder. Ich habe Schmerzen. Vielleicht ist der Wein von gestern die Ursache. Ich möchte bald nach Japan zurückfahren ...


15.3., Donnerstag


Ich habe heute gekocht. Ich habe mit Shoko einen Fränkischen Eintopf gekocht. Unser Gericht war sehr interessant. Danach bin ich zum Waschsalon gegangen. Wir haben vom Betreiber Kaffee bekommen. Dann haben wir mit den Deutschen im Jugendgästehaus gesprochen. Die Deutschen waren sehr, sehr lustig. Ich möchte wieder mit ihnen sprechen.

Wir haben heute Koch-Unterricht. Wir essen sechs Gerichte und werden natürlich satt. Wir gehen in den Waschsalon. Die Betreiber spendieren uns Kaffee. Wir sind verwundert, aber es hat gut geschmeckt. Ich freue mich.

Heute koche ich mit meinen Freundinnen. Ich koche einen “Fränkischen Eintopf“. Es schmeckt gut. Ich gehe mit meinen Freundinnen zum Waschsalon. Wir bekommen vom Betreiber Kaffee. Dann sprechen wir mit den Deutschen im Jugendgästehaus. Es ist lustig!! Ich spreche viel Deutsch.


16.3., Freitag


Ich bin mit der Klasse zum Supermarkt gegangen. Deshalb war der Unterricht früh zu Ende. Dann sind wir auf den Marienberg und zum Käppele gegangen. Der Marienberg und das Käppele sind sehr schön, aber ich bin sehr müde. Ich habe Schmerzen im Bein.

Wir haben heute einen kurzen Unterricht und gehen zusammen in den Supermarkt. Ich bin enttäuscht. Ich bin immer müde und möchte schlafen, aber wenn ich Zeit dazu habe, muß ich einkaufen, in den Waschsalon, in die Kirche, auf einen Berg ... Wir gehen heute auch zum Käppele und auf den Marienberg. Ich möchte es mir lieber bequem machen.

Heute gehe ich mit meinen Freundinnen zum Marienberg. Da ist es sehr schön!! Ich bin müde, aber ich möchte wieder dorthin gehen. Dann gehen wir zum Käppele. Da ist es auch sehr schön! Da gibt es einen geheimnisvollen Raum. Ich bin ruhig. Dorthin möchte ich auch wieder gehen.


17.3., Samstag


Ich bin heute spät aufgestanden. Wir haben heute gekocht, und ich habe “Sushi“, “Doroyaki“ und “Imomanjyuu“ gemacht. Alle Gerichte haben sehr, sehr gut geschmeckt. Dann sind wir ins Theater gegangen, aber ich habe fast nichts verstanden und bin sehr müde. Ich möchte früh schlafen.

Wir haben heute natürlich keinen Unterricht, aber Koch-Unterricht. Ich stehe die ganze Zeit und bin sehr müde. Nach dem Unterricht gehen wir ins Theater, um eine Operette zu sehen. Wir sehen Japan in der Operette, aber es ist anders als die Wirklichkeit. Ich denke, das ist das Geheimnis von Japan.

Heute kochen wir mit Deutschen japanisch: “Sushi“, “Dorayaki“, “Manjyu“, “Okonomiyaki“ und so weiter. Es schmeckt gut! Ich esse mich satt. Dann gehen wir in eine Operette. Ich schlafe.


18.3., Sonntag


Wir sind heute zur Gethsemanekirche gegangen, aber ich war sehr, sehr müde, weil ich heute lange schlafen wollte. Wir sind zu einem Altenheim gegangen. Ich habe gedacht, daß es in Deutschland und Japan ähnliche Probleme mit den alten Menschen gibt.

Auch heute habe ich frei, aber wir müssen irgendwohin gehen. In Wirklichkeit habe ich also nicht frei. Wir fahren in eine Kirche und ein Altenheim. In beiden sind viele alte Menschen. Wir müssen weit gehen. Natürlich bin ich sehr müde. Ich denke, es ist sehr unpraktisch, daß alle Geschäfte am Sonntag geschlossen sind.

Wir fahren zu einer Kirche. Wir nehmen am Gottesdienst teil, aber ich schlafe. Das geht nicht! Es ist schön dort. Dann gehen wir zu einem Altersheim. Ich glaube, ich muß über die Gesellschaft nachdenken.


19.3., Montag


Ich bin in die Stadt gegangen und habe ein Mitbringsel gekauft, aber ich hatte fast kein Geld! Ich habe in Würzburg kaum Reiseschecks benutzt, aber heute habe ich zum Glück einen benutzt. Ich bin ein wenig beruhigt.

Ich bin auch heute müde und werde von Frau Mendow gescholten. Also entschließe ich mich, mich auf den Unterricht zu konzentrieren. Übrigens stelle ich mir einen Piraten vor. Er hat langes Haar und einen lockigen Schnurrbart. Ich freue mich ein bißchen.

Ich gehe mit meinen Freundinnen in die Stadt. Wir kaufen ein. Ich kaufe Schokolade für meine japanischen Freundinnen und meine Familie. Dann essen wir zu Abend. Wir essen Aufläufe. Es schmeckt gut!


20.3., Dienstag


Ich bin heute müde, weil ich gestern bis 1 Uhr mit Shoko gesprochen habe. Also habe ich einen Mittagsschlaf gemacht. Ich war in guter Stimmung, aber morgen werde ich die Prüfung haben. Ah - ich bin melancholisch.

Ich gehe in ein Café, um ein Eis zu essen. Ich esse ein Schokoladeneis und trinke Tee. Es heißt “Paradiesvogel“. Als ich das erfahre, erinnert es mich an Ludwig II. und daran, däß ich die CD in Füssen in einem Laden gekauft habe. Ich habe Sehnsucht.

Ich mache einen Mittagsschlaf. Es ist himmlisch, weil ich müde bin. Dann gehe ich mit meinen Freundinnen in die Stadt. Wir essen zu Abend. Es schmeckt gut. Ich schreibe immer den gleichen Satz ...


21.3., Mittwoch


Ich habe heute die Prüfung gehabt. Ich war aufgeregt, aber ich bin früh fertig gewesen. Danach haben wir den “Rap“ gesungen. Am Nachmittag haben wir eine Postkarte gekauft, und ich habe meiner Familie einen Brief geschrieben. Wann kommt er an? Dann sind wir ins Theater gegangen und haben “Peterchens Mondfahrt“ gesehen.

Heute habe ich die Prüfung, deshalb lerne ich am Morgen, aber ich kann mir nicht alles merken. Ich beeile mich, aber die Prüfung ist nicht schwer. Ich atme auf. Nach dem Unterricht gehen wir ins Theater und sehen ein Puppenspiel. “Peterchens Mondfahrt“ ist sehr schön, es gefällt mir.

Heute ist die Prüfung. Am Nachmittag gehen wir ins Puppentheater. Es ist lustig, aber ich träume unterwegs ... Schade ... Heute ist das Wetter nicht gut. Mir ist kalt!


22.3., Donnerstag


Ich bin in die Stadt gegangen und habe CDs gekauft und die Tote Hosen-CD gehört, weil es die Hausaufgabe war, aber ich habe sie nicht gemocht. Danach bin ich ins Café gegangen. Ah - morgen ist der Unterricht zu Ende. Ich bin traurig ...

Ich habe auch heute Unterricht. Und auch heute gehen wir in die Mensa, und wir gehen zum Müller und kaufen CDs und Parfüm. In Deutschland ist es nicht teuer, das gefällt mir, aber erneut denke ich, daß ich zurück nach Japan möchte.

Wir machen im Unterricht eine Pantomime. Ich geniere mich ... Am Nachmittag gehe ich mit meinen Freundinnen in die Stadt. Wir gehen in einen CD-Laden. Das ist die Hausaufgabe. Ich bin müde. Ich möchte bald nach Japan zurückfahren!!


23.3., Freitag


Heute war der letzte Unterrichtstag. Ich habe das Abschlußzeugnis bekommen. Ich bin froh, aber auch traurig, weil wir uns von Frau Mendow trennen. Am Abend haben wir eine Party gehabt. Es war lustig. Wir haben den “Rap“ und “Bruder Jakob“ gesungen.

Wir haben heute zum letzten Mal Unterricht. Ich bin traurig. Es essen auch das letzte Mal in der Mensa. Ich falte ORIGAMI für Frau Mendow auf meinem Zimmer. Auch das müssen wir übermorgen verlassen. Ich bin sehr, sehr traurig, aber möchte trotzdem nach Japan zurück.

Heute habe ich zum letzten Mal Unterricht. Ich erhalte das Abschlußzeugnis! Ich freue mich, aber ich bin auch traurig. Am Nachmittag sind wir auf einer Party. Die ist lustig. Wir machen die Pantomime. Ich geniere mich!


24.3., Samstag


Ich bin heute mit Freunden nach Rothenburg gefahren. Ich bin froh gewesen. Am Anfang war es klar, aber unterwegs ist es schlecht geworden. Ich bin traurig gewesen. Ah - das Leben in Würzburg wird morgen zu Ende sein. Ich bin traurig. Auf Wiedersehen, Würzburg.

Wir fahren nach Rothenburg und gehen in ein Museum und einkaufen. Ich kaufe zwei Bären. Sie sind zu teuer, aber sehr, sehr hübsch. Ich will heute abend mit Otto (der Name des Bären) schlafen. Das Museum ist unheimlich, besonders die Eiserne Jungfrau. Wir gehen in den Weihnachts-Laden und sehen hübsche Sachen, aber ich fühle mich nicht wohl.

Ich fahre mit meinen Freundinnen nach Rothenburg. Wir gehen zu “Käthe Wohlfahrt“, ins “Teddyland“ und ins “Mittelalterliche Kriminalmuseum“. Wir sehen die Stadtmauer. Es ist lustig, aber ich bin müde ...


25.3., Sonntag


Ich bin nach Zeilitzheim gefahren, und wir sind im alten Schloß abgestiegen. Hier hat ein Flohmarkt stattgefunden. Dort habe ich Wurst gegessen. Das hat gut geschmeckt. Ich möchte sie wieder essen. Ah - ich bin sehr müde.

Wir ziehen aus dem Jugendgästehaus aus. Ich bin ein bißchen traurig. Wir fahren mit dem Bus nach Zeilitzheim. Wir entfernen uns von unserem Zimmer und es ist sehr still. Ich fürchte mich. Ich weiß nicht warum, aber meine Freundinnen fürchten sich auch, vielleicht weil wir müde sind. Ich denke, ich werde heute fest schlafen.

Wir fahren von Würzburg nach Zeilitzheim. Wir wohnen im alten Schloß. Dort ist ein Flohmarkt. Ich esse eine Wurst. Es schmeckt gut!! Aber das Abendessen ist nicht gut. Ich bin müde ...


26.3., Montag


Ich bin nach Iphofen gefahren, aber mir war sehr kalt, deshalb waren meine Hände sehr kalt. Danach habe ich im alten Schloß zu Mittag gegessen. Das hat gut geschmeckt. Am Nachmittag sind wir mit der Kutsche gefahren. Das war lustig, aber mir war wieder sehr kalt. Die Augen der Tiere sind sehr schön. Ich mag das Pferd. Ich möchte wieder fahren.

Wir fahren mit dem Bus nach Iphofen. Es ist kälter als in Würzburg. Ich fühle mich wie im Winter. Ich denke, in Japan ist es wärmer. Am Nachmittag fahren wir mit der Kutsche. Mir ist wieder kalt, aber es ist lustig und interessant. Die Pferde sind sehr schön. Eines der Pferde stolpert auf dem Weg und das andere tröstet es. Ich glaube, Pferde sind freundlich.

Am Vormittag fahren wir nach Iphofen. Mir ist kalt! Am Nachmittag fahren wir mit der Kutsche. Wir essen Kuchen und trinken Tee in der Kutsche. Es schmeckt gut, aber mir ist kalt! Es ist lustig!!


27.3., Dienstag


Ich bin nach Volkach gefahren. Ich habe im Engel zu Mittag gegessen. Das hat gut geschmeckt. Wir haben auch einen Mittagsschlaf gemacht. Am Abend haben wir zu Abend gegessen. Danach haben wir Wein getrunken. Ich mag Wein. Wir haben den Himmel auf dem Rückweg betrachtet. Es ist sehr, sehr schön, so viele Sterne zu sehen. Ich möchte wieder nach Deutschland kommen.

Wir fahren mit dem Bus zu einer Kirche und einem Restaurant. Ich esse ein Putenschnitzel. Das hat gut geschmeckt. Am Abend probieren wir Weine. Danach bemerken wir, wie schön der Himmel ist. Wir beobachten den sternenklaren Himmel für ungefähr dreißig Minuten und sehen zum Beispiel den Großen Bären und den Polarstern. Die Zeit in Deutschland ist zu Ende. Es ist ein schöner Abend, wir werden nach Japan zurückfliegen. Als wir eine Sternschnuppe sehen, wünschen wir uns, wieder nach Deutschland zu kommen.

Am Vormittag fahren wir nach Volkach. Wir gehen in eine Kirche. Da ist es schön. Dann fahren wir nach Escherndorf. Dort essen wir zu Mittag. Ich esse ein Schnitzel und trinke eine Cola. Am Abend trinken wir Wein. Es schmeckt gut. Dann sehe ich mit meinen Freundinnen den Großen Bären. Es ist sehr, sehr schön!!